Mauer mit

Was tun wir?

Wir arbeiten mit Menschen jeden Alters. Denn wir alle haben einen Alltag, der aus den Fugen geraten kann. Es gibt kein zu jung, zu alt oder auch zu krank. Ergotherapie ist für alle in allen Lebenssituationen da.

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Das Eigentliche der Ergotherapie ist die Zusammenarbeit bzw. Partnerschaft zwischen Klient und Therapeut, die gemeinsam versuchen, die Ziele des Klienten zu erreichen.

- C. Craig

Pädiatrie heißt der Fachbereich, in dem wir mit Kindern arbeiten


Jedes Kind wird in unsere Welt hineingeboren – also in die Welt der Erwachsenen und deren Lebensumstände. Dort muss es seinen Platz finden. Es wächst und entwickelt sich jeden Tag. Den meisten von ihnen gelingt das wirklich gut.

Einige Kinder benötigen dabei jedoch zusätzlich Hilfe von uns.

Sie haben vielleicht eine angeborene Einschränkung, können sich nicht so gut bewegen, lernen auffällig langsam, sind sehr empfindlich oder besonders in sich gekehrt. Bei der Schuluntersuchung wird festgestellt, dass Ihr Kind noch nicht alles kann, um erfolgreich in der Schule zu sein.

Die Größeren kommen in der Schule nicht mit, können Aufgaben zu Hause lösen, aber in der Klassenarbeit gibt es einen Blackout. Das Hausaufgabenheft ist voller Einträge. Die Lehrerin spricht von Konzentrationsmangel, Unaufmerksamkeit oder Verhaltensauffälligkeit. Es gibt Konflikte mit Mitschülerinnen, im schlimmsten Fall Mobbing, Schulangst, Rückzug und Interessensverlust.

Als Eltern merken Sie, dass Sie an Ihre Grenzen geraten. Dann können Sie Hilfe von uns erhalten.

Und übrigens: Die Therapie von Kindern gelingt am besten in Zusammenarbeit mit Ihnen als Eltern.

Häufige Krankheitsbilder:

  • AD(H)S
  • Entwicklungsstörungen
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Verhaltensstörungen
  • Autismus
  • Epilepsie
  • Angeborenen oder erworbene Behinderungen

Fachwissen für Interessierte

Neurologie


Im Fachbereich Neurologie arbeiten wir mit Klientinnen, die durch Erkrankungen des Nervensystems (Gehirn, Rückenmark, Nerven) Schwierigkeiten im Alltag haben.

Was machen Ergotherapeutinnen da? 

Wir tun das, was wir am besten können: Gemeinsam mit Ihnen wieder in den Alltag zurückfinden oder den neuen Alltag so gestalten, dass er zu Ihnen passt.

Krankheiten des Nervensystems können sehr unterschiedliche Auswirkungen und damit sehr unterschiedliche Therapieansätze erfordern. Bei manchen Erkrankungen können verlorengegangene Fähigkeiten wiederhergestellt werden. Bei anderen liegt ein fortschreitender Verlauf vor, sodass die Therapie auf Erhalt ausgerichtet ist. Und es gibt Situationen, die unveränderbar sind, sodass wir Ihr Leben und Ihre Umgebung darauf anpassen.

Nach einem Schlaganfall kann ein großer Teil der Einschränkungen durch Bewegungsstörungen gekennzeichnet sein, das Sprechen fällt schwer, und die Funktionen des Denkens sind beeinträchtigt. Hier können Fähigkeiten gezielt wieder trainiert werden, um diese zu verbessern. Oder wir passen Ihren Alltag daran an, da Sie sich ab jetzt z. B. im Rollstuhl bewegen.

Bei einer demenziellen Erkrankung liegen fortschreitende Störungen im Gedächtnis, der Orientierung und Merkfähigkeit vor. Auch Veränderungen der Persönlichkeit treten auf. Der Schwerpunkt der Therapie liegt deshalb auf Erhaltung und Unterstützung. Wir finden heraus, welche Dinge Sie noch selbständig erledigen können, wo Sie Hilfe benötigen und wie sich diese Hilfe gestalten kann. Wir wissen, welche Hilfsmittel es gibt.

Die Beratung und Begleitung Ihrer Angehörigen ist ein besonders wichtiger Teil unserer Arbeit. Wir unterstützen Sie, damit Sie mit Ihnen und Ihren Veränderungen umgehen können und ein zufriedenes Zusammenleben lange möglich wird.

Häufige Krankheitsbilder:

  • Schlaganfall
  • Hirnverletzungen
  • Morbus Parkinson
  • Multiple Sklerose
  • Epilepsie
  • Migräne
  • Demenz
  • ALS
  • Post- und Long-Covid
  • CRPS (Morbus Sudeck)

Fachwissen für Interessierte

Orthopädie


In der Orthopädie helfen wir Ihnen bei Erkrankungen der Gelenke, Knochen, Muskeln, Sehnen … also allem, was im Körper zum Bewegen da ist.

Jedem von uns kann es passieren! Einmal nicht aufgepasst – gestürzt – Arm gebrochen! Darauf folgt Gips, Schiene oder Plattenversorgung, manchmal für mehrere Wochen. Und danach funktioniert die Hand nicht mehr wie vorher: Sie haben Schmerzen, haben kein richtiges Gefühl mehr in den Fingern, können plötzlich keine Faust mehr machen, keinen Stift halten und schon gar keine Tür öffnen.

Jetzt sind wir Ergotherapeutinnen dran. Wir trainieren die Beweglichkeit der Finger, reduzieren Schmerzen, lockern die Narben, klären Sie über aktivierende und ungünstige Handgriffe auf und fragen vor allem, wozu Sie Ihre Hände noch dringend brauchen. 

Eine Tischlerin hat andere Ansprüche an ihre Hände, Kraft und Beweglichkeit als ein LKW-Fahrer oder eine Büroangestellte. 

Auch bei Krankheiten, die im Laufe des Lebens zu Verschleiß an den Gelenken führen, können wir Linderung verschaffen und haben viele Tipps parat, wie ein schönes Leben trotz Einschränkungen gelingen kann.

Häufige Krankheitsbilder:

  • Arthrose
  • Arthritis
  • Rheuma
  • Brüche
  • Verletzungen und Operationen an Hand, Arm oder Schulter
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Sehnenentzündungen an Hand oder Ellenbogen

Fachwissen für Interessierte

Psychatrie


Menschen, die mit einer psychischen Krankheit leben, können im Fachbereich Psychiatrie Hilfe von uns erwarten.

Zuallererst sprechen wir unseren großen Respekt all denen aus, die mit einer psychischen Erkrankung leben und ihren Alltag bestreiten – einer Krankheit, die man nicht sieht und die doch so einschränkend ist.

Ergotherapeutinnen wissen das und hören besonders aufmerksam zu. Was gelingt Ihnen im Alltag, was ist schwierig? Ist überhaupt ein geregelter Tagesablauf möglich? Welche Ressourcen, also eigenen Möglichkeiten, haben Sie, und wobei benötigen Sie Hilfe?

Wir alle erleben Veränderungen oder Belastungen im Leben. Dann kennen wir Sätze wie „Reiß dich mal zusammen.“, „Geh mal im Wald spazieren, das tut gut.“ oder „Uns geht’s doch allen so.“ Meist fühlt sich das verletzend und verständnislos an.

Kinder, Erwachsene in der Mitte des Lebens und auch alte Menschen müssen das nicht allein bewältigen. Ergotherapie kann eine Hilfe sein.

Sie warten auf einen Termin bei der Psychotherapeutin oder Psychologin? In Absprache mit Ihrer Ärztin kann die Wartezeit durch Ergotherapie unterstützt werden.

Häufige Krankheitsbilder:

  • Depression
  • Psychose
  • Schizophrenie
  • Angststörungen
  • Borderline-Persönlichkeitsstörungen
  • Bipolare Störungen
  • Essstörungen
  • Sucht

Fachwissen für Interessierte

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